CEE-Stecker und CEE-Steckdosen

CEE-Steckvorrichtungen nach IEC 60309 sind der Standard für Drehstrom und robuste Anschlüsse in Industrie, Werkstatt und auf der Baustelle. Farbe, Polzahl und die Lage des Schutzkontakts verhindern, dass Stecker und Steckdose mit unterschiedlicher Spannung oder Stromstärke zusammenpassen.

Hier finden Sie, wie CEE-Stecker belegt sind, was die Farben bedeuten, worin sich 16 A und 32 A unterscheiden und wofür ein Phasenwender gebraucht wird. Das Anschliessen von Steckern und Steckdosen gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Weiterlesen: CEE-Adapter und CEE-Stecker, CEE-Anschlussleitungen.

Wie ist ein CEE-Stecker belegt?

Beim roten 5-poligen CEE-Stecker liegen L1, L2, L3, N und PE. Von vorn auf die Steckdose gesehen folgen ab dem Schutzkontakt im Uhrzeigersinn L1, L2, L3 und N. Der blaue 3-polige hat L, N und PE.

Was bedeuten die Farben bei CEE-Steckern?

Die Farbe zeigt die Spannung: Blau steht für 200 bis 250 V, Rot für 380 bis 480 V. Gelb, Schwarz, Weiss und Violett kennzeichnen andere Spannungen, Grün höhere Frequenzen. Vor Fehlsteckungen schützen Uhrzeit, Polzahl und Stiftdurchmesser.

Was ist beim Anschliessen einer CEE-Steckdose zu beachten?

Den Anschluss macht eine Elektrofachkraft. Wichtig sind die richtige Klemmenbelegung, ein passender Leiterquerschnitt, eine Absicherung höchstens auf den Bemessungsstrom, ein Fehlerstromschutz mit 30 mA und der Nachweis des Rechtsdrehfelds.

Was macht ein Phasenwender?

Ein Phasenwender im CEE-Stecker vertauscht zwei Aussenleiter und kehrt damit das Drehfeld um. So läuft ein Drehstrommotor mit falscher Drehrichtung richtig herum, ohne dass jemand umklemmen muss.

CEE 16 A oder 32 A: Was ist der Unterschied?

16 A und 32 A unterscheiden sich in Belastbarkeit, Stiftdurchmesser und Baugrösse. Sie passen deshalb nicht ineinander. Welche Grösse richtig ist, bestimmt der Strombedarf des Geräts und die Absicherung der Steckdose.
Bitte beachten Sie, dass nur eingeloggte Benutzer Fragen stellen können.