Die Belegung hängt von der Polzahl ab. Der blaue 3-polige CEE-Stecker für 230 V hat einen Aussenleiter, den Neutralleiter und den Schutzleiter (2P+PE). Der rote 4-polige für 400 V hat drei Aussenleiter und den Schutzleiter, aber keinen Neutralleiter (3P+PE). Der rote 5-polige hat zusätzlich den Neutralleiter (3P+N+PE) und ist die häufigste Drehstromausführung.
Orientierung gibt der Schutzkontakt. Sein Stift ist dicker als die übrigen. Von vorn auf die Steckdose oder Kupplung gesehen folgen ab dem Schutzkontakt im Uhrzeigersinn L1, L2, L3 und N. Beim Stecker, also von der Stiftseite aus gesehen, läuft die Reihenfolge gegen den Uhrzeigersinn. An den Klemmen sind die Kontakte mit L1, L2, L3 oder 1, 2, 3 sowie N und dem Erdungszeichen beschriftet.
Die Lage des Schutzkontakts wird als Uhrzeit angegeben. Bezugspunkt ist die Hauptnut der Steckdose, die immer auf 6 Uhr liegt. Für den blauen 3-poligen Stecker mit 230 V und für die roten 4- und 5-poligen mit 400 V ist das 6 Uhr, angegeben als 6 h. Andere Uhrzeiten stehen für andere Spannungen und verhindern Fehlsteckungen.
Bei den Aderfarben der Leitung sind nur zwei verbindlich: Grüngelb für den Schutzleiter und Blau für den Neutralleiter. Üblich ist für L1 braun, für L2 schwarz und für L3 grau. Diese Zuordnung ist gängige Praxis, aber nicht genormt.
Wer einen Stecker selbst konfektioniert, sollte die Klemmenbeschriftung im Stecker beachten und nach dem Anschluss das Drehfeld prüfen. Die Arbeit gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
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