Softstarter

Softstarter

Softstarter fahren einen Drehstrommotor sanft an und begrenzen dabei den Anlaufstrom und das Anlaufmoment. Geläufig sind auch die Bezeichnungen Sanftanlaufgerät, Sanftstarter und Anlaufgerät. Im Sortiment stehen Softstarter von ABB aus der Baureihe PSR für Motoren von 1,5 bis 45 Kilowatt bei 400 Volt sowie Sanftanlaufgeräte von NOLTA mit automatischer Phasenwendung, filterbar nach Motorleistung und Nennstrom.

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Was ein Softstarter im Anlauf tatsächlich macht

Ein Drehstrommotor zieht beim direkten Einschalten ein Mehrfaches seines Nennstroms und entwickelt dabei ein hartes Anlaufmoment. Der Softstarter senkt die Spannung am Motor beim Start ab und fährt sie über eine einstellbare Zeit hoch. Der Strom bleibt dadurch begrenzt und das Moment steigt allmählich an. Das schont Getriebe, Riemen und Kupplungen, verhindert Rucken an der Last und entlastet das Netz. Nach dem Hochlauf arbeitet der Motor mit voller Spannung weiter, der Softstarter greift dann nicht mehr ein.

Softstarter, Stern-Dreieck oder Frequenzumrichter

Die Stern-Dreieck-Schaltung ist die klassische Anlaufhilfe, sie senkt den Anlaufstrom stufig, erzeugt aber beim Umschalten einen Momentensprung. Der Softstarter arbeitet stufenlos und vermeidet diesen Sprung, er braucht weniger Platz und weniger Verdrahtung als eine Stern-Dreieck-Kombination. Ein Frequenzumrichter kann darüber hinaus die Drehzahl im Betrieb verstellen, ist aber deutlich aufwendiger und teurer. Wer nur den Anlauf entschärfen will und danach mit Nenndrehzahl fährt, ist mit einem Softstarter richtig bedient.

Auslegung nach Motorleistung und Nennstrom

Die Auswahl richtet sich nach der Motorleistung in Kilowatt und dem Nennstrom bei der vorhandenen Netzspannung. Beide Werte stehen auf dem Leistungsschild des Motors. Entscheidend ist zusätzlich die Art der Last: eine Pumpe oder ein Lüfter läuft leicht an, ein Kompressor, eine Säge mit schwerem Schwungrad oder ein beladenes Förderband verlangen mehr Anlaufmoment und eine längere Hochlaufzeit. Bei häufigem Starten ist die zulässige Schalthäufigkeit zu prüfen. Im Zweifel ist die nächstgrössere Baugrösse die sichere Wahl.

Motorschutz und automatische Phasenwendung

Ein Softstarter ersetzt den Motorschutz nicht. Überlastschutz und Kurzschlussschutz müssen vorgeschaltet bleiben, sofern das Gerät sie nicht ausdrücklich mitbringt. Die Sanftanlaufgeräte von NOLTA haben zusätzlich eine automatische Phasenwendung: Erkennt das Gerät eine falsche Drehrichtung, dreht es die Phasenfolge selbst um. Das ist bei Pumpen im Wechseleinsatz nützlich, wo nach jedem Umstecken sonst die Drehrichtung geprüft werden müsste. Bei der Montage ist auf freie Kühlung zu achten, Leistungshalbleiter geben Wärme ab und brauchen Abstand im Schaltschrank.

Softstarter vom Fachgrosshandel

Josef Traub ist Fachgrosshandel für elektrotechnische Spezialartikel in München. Im Sortiment stehen Softstarter von ABB aus der Baureihe PSR für Motoren von 1,5 bis 45 Kilowatt sowie Sanftanlaufgeräte von NOLTA mit automatischer Phasenwendung. Bestellungen bis 15:00 Uhr gehen am selben Tag mit UPS raus.

Häufige Fragen zu Softstartern

Was macht ein Softstarter?

Ein Softstarter senkt beim Einschalten die Spannung am Motor ab und fährt sie über eine einstellbare Zeit hoch. Dadurch bleiben Anlaufstrom und Anlaufmoment begrenzt. Nach dem Hochlauf läuft der Motor mit voller Spannung, das Gerät greift dann nicht mehr ein.

Softstarter oder Stern-Dreieck: was ist besser?

Die Stern-Dreieck-Schaltung senkt den Anlaufstrom stufig und erzeugt beim Umschalten einen Momentensprung. Der Softstarter arbeitet stufenlos, vermeidet diesen Sprung und braucht weniger Platz und Verdrahtung. Bei empfindlicher Mechanik ist der Softstarter im Vorteil.

Wie wird ein Softstarter ausgelegt?

Die Auslegung richtet sich nach Motorleistung in Kilowatt und Nennstrom bei der vorhandenen Netzspannung, beide Werte stehen auf dem Leistungsschild. Zusätzlich zählen die Art der Last und die Startzahl pro Stunde. Bei schwerem Anlauf ist die nächstgrössere Baugrösse die sichere Wahl.
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