Eine Blechkante scheuert den Kabelmantel auf, sobald sich die Leitung bewegt. Die Durchführungstülle entschärft die Kante, dichtet die Öffnung ab und entkoppelt Schwingungen.
Das erste Mass ist die Bohrung. Sie kann rund und metrisch sein, nach PG-Mass ausgeführt oder ein Langloch. Das zweite ist die Wandstärke des Blechs, denn die Tülle rastet mit ihrer Nut darin ein. Das dritte ist der Aussendurchmesser der Leitung.
Bei der Bauart stehen klassische Gummitüllen für vorhandene Bohrungen und Membran- oder Schnapptüllen zur Wahl, die sich erst beim Durchstossen der Leitung öffnen und dadurch dicht bleiben, solange nichts durchgeführt wird.
Das Material richtet sich nach Umgebung und Medium. Für Öl, Temperatur und Witterung gibt es eigene Elastomere. Wo Schutzart gefordert ist, übernimmt eine Kabelverschraubung die Aufgabe.