Die Kapazität steht auf dem Typenschild des Motors oder auf dem alten Kondensator.
Betriebs- und Anlaufkondensator sind nicht dasselbe. Der Betriebskondensator bleibt dauerhaft im Stromkreis und stabilisiert das Drehfeld. Der Anlaufkondensator wird nach dem Hochlauf abgetrennt, über Fliehkraftschalter oder Anlaufrelais. Wer ihn dauerhaft am Netz lässt, zerstört ihn.
Bei der Nennspannung gilt: im 230-Volt-Netz gehört ein Kondensator mit mindestens 450 Volt hinein, weil an der Hilfswicklung deutlich mehr anliegt als die Netzspannung. Weniger nur dann, wenn der Motorhersteller es ausdrücklich so vorgibt.
Bleiben Anschluss und Einbauraum. Es gibt Ausführungen mit Kabel und mit Flachsteckern, im Alubecher oder im Kunststoffgehäuse, mit Bodenbolzen oder für Spannband. Selbstheilende MKP-Ausführungen mit Überdruckabschalter nach EN 60252 trennen sich am Lebensende selbst ab.