Was macht ein Phasenwender?

Ein Drehstrommotor dreht in die Richtung, die das Drehfeld vorgibt. Ist das Drehfeld an einer Steckdose falsch, läuft zum Beispiel eine Pumpe, ein Gebläse oder eine Maschine rückwärts. Das kann Maschinen beschädigen und Personen gefährden.

Der Phasenwender sitzt im CEE-Stecker. Er vertauscht zwei der drei Aussenleiter und kehrt damit das Drehfeld um. Bei gängigen Bauformen wird dazu im Steckgesicht ein Isolierteil mit dem Schraubendreher umgesetzt. Das Umstellen geschieht bei gezogenem Stecker, den genauen Ablauf nennt die Anleitung des Herstellers.

Richtig ist in der Regel das Rechtsdrehfeld, die Phasenfolge L1, L2, L3. Drehstromsteckdosen werden so angeschlossen und bei der Erstprüfung entsprechend geprüft. In der Praxis kommt es trotzdem vor, dass Steckdosen, Verteiler oder Generatoren ein Linksdrehfeld liefern.

Ob das Drehfeld stimmt, zeigt ein Drehfeldrichtungsanzeiger. Die TRIPOL-Prüfstecker im Sortiment werden in die CEE-Steckdose gesteckt und zeigen das Drehfeld über eine rote oder grüne Kontrollleuchte an.

Phasenwender gibt es als CEE-Stecker zum Selbstkonfektionieren, als NOLTA Wendestecker, in CEE-Anschlussleitungen mit Phasenwendestecker und in CEE-Adaptern. Wer Maschinen an wechselnden Orten betreibt, spart damit viel Zeit. Nach dem Umstellen die Drehrichtung prüfen, bevor gearbeitet wird. Liefert eine fest installierte Steckdose dauerhaft ein Linksdrehfeld, sollte eine Elektrofachkraft den Anschluss korrigieren.

Weiterlesen: NOLTA Kraftstecker und Wendestecker, Drehfeldrichtungsanzeiger.

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