Die Zahl gibt den Bemessungsstrom an, also den Strom, für den Stecker und Steckdose dauerhaft ausgelegt sind. Bei 400 V Drehstrom eignet sich 16 A für kleinere Maschinen und Verteiler, 32 A für grössere Antriebe, Heizgeräte oder Baustromverteiler.
Damit niemand ein 32-A-Gerät an einer 16-A-Steckdose betreibt, sind die Stecker mechanisch verschieden. Die Kontaktstifte sind bei 16 A dünner als bei 32 A, nach IEC 60309 haben sie 5 mm und 6 mm Durchmesser. Ebenso wenig passen 4-polige und 5-polige Ausführungen zusammen.
Die Klemmen sind auf die Grösse abgestimmt. Bei einem gängigen Hersteller nehmen 16-A-Stecker Leitungen von 1 bis 2,5 mm² auf, 32-A-Stecker Leitungen von 2,5 bis 6 mm². Der passende Querschnitt hängt von Leitungslänge und Belastung ab.
Soll ein 16-A-Gerät an eine 32-A-Steckdose, empfiehlt sich ein Adapter mit eigener Absicherung auf 16 A, weil die 32-A-Sicherung der Steckdose nicht auf die kleinere Leitung abgestimmt ist. Im Sortiment gibt es CEE-Adapter mit Zwischensicherung, Sicherungen und Sicherungshalter als Zubehör.
Beim Einsatz draussen zählt zusätzlich die Schutzart, unabhängig von der Stromstärke. Wichtig zu wissen: Ein Stecker erreicht seine Schutzart nur, wenn er gesteckt ist. Steckdosen und Kupplungen erfüllen sie auch ungesteckt.
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