Schwimmschalter

Schwimmschalter, oft auch Schwimmerschalter genannt, schalten Pumpen abhängig vom Füllstand ein und aus. Sie sitzen in Pumpenschächten, Zisternen, Behältern und Becken und sorgen dafür, dass ein Schacht nicht überläuft oder ein Behälter nicht leer läuft.

Hier finden Sie, wie ein Schwimmschalter arbeitet, wie er zum Füllen oder Leeren angeschlossen wird, wie Sie den Schaltpunkt an der Pumpe einstellen und welcher Schalter zu welchem Medium passt. Der elektrische Anschluss gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

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Wie funktioniert ein Schwimmschalter?

Der Schwimmer hängt am Kabel und schwimmt mit steigendem Wasser auf. Kippt er über seinen Schaltwinkel, meist rund 45 Grad, betätigt ein Mechanismus im Inneren, bei NOLTA eine Stahlkugel, einen Mikroschalter und die Pumpe schaltet.

Füllen oder Leeren: Welche Adern schliesse ich an?

Beim Leeren schaltet die Pumpe ein, wenn der Schwimmer oben ist, beim Füllen, wenn er unten hängt. Ein Wechsler kann beides, die Aderfarben dafür unterscheiden sich aber je nach Hersteller.

Wie stelle ich einen Schwimmschalter an der Tauchpumpe ein?

Über die freie Kabellänge zwischen Befestigungspunkt und Schwimmer. Ein längeres Kabel vergrössert den Abstand zwischen Ein und Aus. Ist es zu lang, schaltet die Pumpe nicht mehr rechtzeitig ab.

Kann ein Schwimmschalter eine 230-V-Pumpe direkt schalten?

Ja, viele Kippschwimmer für Pumpen schalten kleinere Wechselstrompumpen direkt, typisch bis 8 A Motorstrom bei 250 V. Ex-Typen und Goldkontakte eignen sich dafür nicht. Grössere Leistungen und Drehstrom gehören über ein Schütz.

Welcher Schwimmschalter passt für Abwasser oder aggressive Medien?

Entscheidend ist vor allem das Kabel. Gummi und PVC reichen für Wasser und häusliches Abwasser, für chemisch belastete Abwässer gibt es PUR- oder TPE-Kabel, für Öle und Lösungsmittel FEP. Ex-Bereiche brauchen eine Ex-Ausführung.
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