Ein Schlauch mit der Schrumpfrate 2:1 schrumpft auf die Hälfte seines Lieferdurchmessers, einer mit 3:1 auf ein Drittel, einer mit 4:1 auf ein Viertel. Bei HellermannTyton steht das direkt in der Typbezeichnung: Der HIS-3-12/4 hat 12 mm Durchmesser im Lieferzustand und höchstens 4 mm nach dem vollständigen Schrumpfen.
2:1 reicht, wenn das Bauteil überall etwa gleich dick ist. Mit 3:1 deckt eine Grösse einen breiteren Bereich ab. HellermannTyton empfiehlt sie, weil man mit wenigen Grössen viele Anwendungen abdeckt.
4:1 und 6:1 sind für grosse Durchmessersprünge gedacht, zum Beispiel am Übergang vom Stecker auf die Leitung oder bei unregelmässigen Formen. Der dickwandige HA67 mit 6:1 schafft solche Übergänge mit einem einzigen Schlauch.
Neben dem Durchmesser verändert sich auch die Länge. Der Längsschrumpf liegt bei HIS-3 und HIS-PACK bei etwa 5 Prozent, bei HIS-A und MA47 bei bis zu 10 Prozent. Den Schlauch deshalb nie auf die genaue Endlänge zuschneiden, sondern etwas länger lassen.
Mit dem Schrumpfen nimmt die Wandstärke zu. Wird der Schlauch am Schrumpfen gehindert, weil das Bauteil zu dick ist, bleibt die Wand dünner als im Datenblatt angegeben.
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