Kabelschuh nach Querschnitt und Bolzengrösse wählen: Was die Bezeichnung verrät, welche Farbe für welchen Querschnitt steht und was für Feindraht gilt.

Beide Verbinder verbinden zwei Leiter dauerhaft durch Verpressen. Der Unterschied liegt darin, wie die Leiter im Verbinder sitzen.

Beim Stossverbinder werden die Leiter von beiden Seiten eingeschoben und stossen in der Mitte aneinander. Ein Mittenanschlag sorgt dafür, dass beide gleich tief sitzen. So entsteht eine gerade, schlanke Verbindung, etwa um eine Leitung zu verlängern oder zu reparieren. Beim Verpressen eines Stossverbinders kommt die erste Pressung nach Klauke in die Mitte, dann wird zu den Enden hin gepresst.

Beim Parallelverbinder liegen die Leiter nebeneinander in der Hülse. Klauke beschreibt seine Parallelverbinder ausdrücklich als geeignet für unterschiedliche Kabelquerschnitte. Der angegebene Nennquerschnitt entspricht dabei dem Gesamtquerschnitt der Leiter. Massgeblich ist also die Summe der Querschnitte, nicht der einzelne Leiter. Welche Kombinationen passen, gibt der Hersteller an.

Pressverbinder nach DIN 46267 sind nicht zugfest. Sie sind für elektrische Verbindungen gedacht, nicht dafür, Zugkräfte auf die Leitung aufzunehmen. Unisolierte Verbinder werden nach dem Pressen isoliert, zum Beispiel mit Schrumpfschlauch. Wo Feuchtigkeit hinkommt, eignet sich ein Schlauch mit Innenkleber.

Im Sortiment stehen Stossverbinder mit Mittenanschlag von 1 bis 150 mm², Parallelverbinder von 0,5 bis 150 mm² und die Klauke Parallelverbinder 150 R. Für kleine Querschnitte gibt es Sortimente aus Verbindern mit bereits aufgebrachtem Schrumpfschlauch.

Weiterlesen: Stossverbinder und Parallelverbinder, Schrumpfschlauch mit oder ohne Kleber?.

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