Ein Nockenschalter ist ein Drehschalter mit mehreren rastenden Stellungen. Auf der Achse sitzen Nockenscheiben, die beim Drehen bestimmte Kontakte schliessen und andere öffnen. Welche Kombination in welcher Stellung entsteht, ist durch die Form der Nocken festgelegt und nicht veränderbar.
Genau das ist die Stärke der Bauart: die Schaltfolge ist mechanisch vorgegeben und damit reproduzierbar. Deshalb finden sich Nockenschalter dort, wo eindeutige Betriebszustände gebraucht werden, etwa als Hauptschalter, als Wendeschalter für die Drehrichtung oder für die Umschaltung von Stern auf Dreieck.
Am Schalter selbst ist die Stellungsfolge beschriftet, zum Beispiel 0-I-II oder L-0-R für Linkslauf, Null und Rechtslauf. Welche Kontakte dabei jeweils geschlossen sind, steht im Schaltbild des konkreten Typs.