Am Eintritt in Gerät oder Stecker liegt die häufigste Schadstelle beweglicher Leitungen. Die Tülle hält dort den Biegeradius ein und nimmt Zug auf, damit die Adern nicht brechen.
Massgeblich ist der Aussendurchmesser der Leitung, nicht ihr Querschnitt. Zwei Leitungen mit gleichem Querschnitt können unterschiedlich dick sein, je nach Mantel und Aderzahl. Der Innendurchmesser der Tülle soll die Leitung fest umschliessen, ohne sie einzuschnüren.
Das zweite Mass ist die Bohrung, in der die Tülle sitzt, zusammen mit der Wandstärke der Frontplatte oder des Gehäuses. Das dritte ist die Länge der Stütze: je länger sie ausläuft, desto sanfter wird die Leitung geführt.
Ein praktischer Hinweis: die Tülle wird vor dem Anschliessen über die Leitung geschoben. Über einen fertig montierten Stecker geht sie nicht mehr.
Zur Abgrenzung: die Durchführungstülle schützt beim Durchtritt durch Blech, die Isoliertülle isoliert eine Öffnung, und der Knickschutz hält den Biegeradius.