Die erste Frage ist, ob das Werkzeug sich selbst einstellt. Selbstjustierende Abisolierzangen greifen den Leiter unabhängig vom Querschnitt und liefern reproduzierbare Ergebnisse, auch bei wechselnden Leitungen. Einstellbare Zangen sind im Vorteil, wenn immer derselbe Querschnitt verarbeitet wird oder empfindliche Isolationen im Spiel sind.
Dann der Bereich. Je nach Modell wird von 0,08 bis 16 Quadratmillimeter abisoliert. Feindrähtige Litzen und massive Leiter verhalten sich dabei unterschiedlich, deshalb steht der Bereich immer für beides getrennt.
Für den Aussenmantel braucht es anderes Werkzeug als für die Aderisolation. Kabelmesser mit Hakenklinge führen den Rundschnitt, ohne die darunterliegenden Adern anzuritzen, Abmantelwerkzeuge setzen Längs- und Rundschnitt in einem Arbeitsgang.
Im Mittelspannungsbereich kommt die Schichtenbearbeitung hinzu: Aussenmantel, Feldbegrenzungsschicht und Primärisolation werden nacheinander abgetragen, dafür gibt es eigene Werkzeuge und Sets.
Wer regelmässig Aderendhülsen setzt, achtet auf den Längenanschlag und auf einen integrierten Drahtschneider. Das spart je Anschluss einen Handgriff.