Ein Einphasenmotor braucht eine Phasenverschiebung in der Hilfswicklung, um überhaupt ein Drehmoment aufzubauen. Diese Verschiebung erzeugt ein Kondensator. Je nachdem, wann er wirkt, spricht man von Anlauf- oder von Betriebskondensator.
Der Anlaufkondensator ist nur während des Startvorgangs zugeschaltet und wird danach über ein Relais oder einen Fliehkraftschalter getrennt. Er hat grosse Kapazitäten, im Sortiment von 20 bis 300 Mikrofarad, und ist bewusst für Kurzzeitbetrieb ausgelegt.
Der Betriebskondensator bleibt im Kreis, solange der Motor läuft. Seine Kapazität ist kleiner und er ist für Dauerbetrieb gebaut. Beide Bauteile sind nicht gegeneinander austauschbar. Welche Bestückung Ihr Motor braucht, steht im Datenblatt oder auf dem Typenschild.
Das Sortiment steht in den Kategorien Anlaufkondensatoren und Motor-Betriebskondensatoren.