Ein Drehstrommotor führt sechs Wicklungsenden auf das Klemmbrett, üblicherweise als U1, V1, W1 und U2, V2, W2 gekennzeichnet. Die Klemmbrücken bestimmen, wie diese Enden untereinander verbunden werden, und damit die Schaltung der Maschine.
In der Sternschaltung werden die Wicklungsenden einer Seite zu einem gemeinsamen Punkt verbunden. An jeder Wicklung liegt dann die Sternspannung, in einem 400-Volt-Netz also rund 230 Volt. In Dreieck liegt an jeder Wicklung die volle verkettete Spannung. Dieselbe Maschine nimmt in Dreieck deutlich mehr Leistung auf und zieht einen höheren Anlaufstrom.
Welche Schaltung zulässig ist, steht auf dem Typenschild, meist in der Form 400/690 V oder 230/400 V. Die erste Angabe gehört zur Dreieckschaltung, die zweite zur Sternschaltung. Die Lage der Brücken und die Klemmenbelegung ergeben sich aus dem Anschlussbild des Motorherstellers. Arbeiten am Motoranschluss dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.
Klemmbretter für beide Schaltungsarten stehen in der Kategorie Motorklemmbretter. Für den sanften Anlauf eines Drehstrommotors sind zusätzlich die Softstarter eine Alternative.